Willkommen bei der Stiftung Ostwestpassagen

In Frankfurt besteht eine lange Tradition bürgerschaftlichen Engagements. Bürger werden initiativ und beteiligen sich an der Gestaltung des kulturellen Lebens der Stadt. In dieser Tradition sieht sich unsere Stiftung.

“Ostwestpassagen” ist eine private und ehrenamtlich geführte Stiftung. Sie leistet Beiträge zum Dialog der Kulturen und konzentriert ihre Arbeit auf einen friedensfördernden Diskurs zwischen Orient und Okzident. Dem Namen der Stiftung folgend werden Veranstaltungen durchgeführt, die vielfältige und vielschichtige Verbindungslinien zwischen den Kulturen aufzeigen und das gegenseitige Verständnis fördern. Die „Ostwestpassagen“ öffnen Zugänge zu teilweise unbekannten Lebenswelten und regen an zum Austausch über unterschiedliche, bisweilen gegensätzliche oder gemeinsame Interpretationen fremder Kulturen. Dabei bemühen sich die Initiatoren um eine differenzierte Wahrnehmung jenseits von Idealisierung und Entwertung.

„Sigmund Freud hat darauf hingewiesen, dass das Eigene des Menschen sich nur über den Zugang zum Fremden in ihm gewinnen lässt. Fremdheit ist nach Freud unvermeidbar, denn wir brauchen das Fremde, um uns selbst zu verstehen.“ *

Die Kulturinitiative Ostwestpassagen hat zu Beginn des Jahres 2015 begonnen und ihre Arbeit 2022 in eine Stiftung überführt. Die Arbeit der Stiftung vollzieht sich stets in Kooperation mit anderen Institutionen und Einzelpersonen.

 

* Zittiert nach Zirfas, Jörg: Das Fremde in uns. In „der blaue reiter“ – Journal für Philosophie. Ausgabe 39 (1/2016), Seite 6

 

 

EINLADUNG

Der preisgekrönte iranischer  Filmmacher Rasoulof hat in den ersten Tagen seines Exils gesagt, dass auch, wenn die Kulturschaffenden im Iran behindert und unterdrückt werden, die iranische Kultur lebendig bleibt, denn sie wird vom Netzwerk der iranischen Künstlerinnen und Künstler im Exil weiter entwickelt und gestaltet.

Ein Beispiel  ist der iranische Exil-Filmmacher Babak Jalali, der in England lebt und den Film FERMONT in USA gedreht hat. Wir laden Sie  im Rahmen unserer Reihe „Filme des Orients“ zur Vorführung seines Films ein:

Fremont, 91 min | Drama, Komödie, OmU, Regie Babak Jalali.

Eine afghanische Einwanderin in Fermont leidet unter schweren Schuldgefühlen, da sie die einzige in ihrer Familie war, die die Flucht geschafft hat. Obwohl sie Therapie in Anspruch nimmt, bietet diese nur begrenzte Hilfe. Doch dann nutzt sie ihre Anstellung in einer Glückskeks-Fabrik, um eine Botschaft an die Welt zu senden. (Quelle: Verleih)

 

Wann: Montag, 18. Mai 2026 um 18:30
Wo: Kino Harmonie, Frankfurt/M. Dreieichstr. 54



Karten kann man schon jetzt kaufen unter dem Link:
HARMONIE Arthouse Kino | Tickets | Kinoheld

Erfahrungsgemäß wird die Vorstellung schnell ausverkauft sein. Wir empfehlen bald zu reservieren.

Herzliche Grüße
Das Filmteam der Ostwestpassagen

 

Zu den einzelnen Veranstaltungen werden wir jeweils einen Monat vorher nähere Informationen ins Netz stellen und Einladungs-
E-Mails an die Adressen aus unserem Verteiler schicken.